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Geschrieben von Lisa Meins
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Sunday, 4. September 2005 |
| Die GOC (German Open Championships), zum
zweiten Mal im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart
durchgeführt, war wieder einmal Magnet für die tanzsportliche
Weltelite. Nahezu alle amtierenden Welt- und Vizeweltmeister aller
Altersklassen gaben sich ein Stelldichein und kämpften um Plätze,
Pokale und Aner-
kennung. Als einfachem Zuschauer und Vereinsberichterstatter ist zwar
eine Übersicht über die Vielzahl der Veranstaltungen auf dem riesigen
Terrain nur schwer möglich, aber bei guter Auswahl und aufmerksamer
Verfolgung der Turniere in Hegel-, Silcher- und Beethovensaal und der
bezaubernden „Alten Reithalle“ ergab sich ein viel- und leuchtfarbenes
Bild tanzsportlichen Könnens. Und dass nicht nur die Ostländer –
Russen, Balten, Polen – und Italiener zu diesem Bild beitrugen, sondern
auch deutsche Paare an der Spitze mitmischten, konnte mit Stolz und
Zufriedenheit erfüllen. Immerhin ertönte mehrfach „the national anthem
of Germany“ zum Abschluss einer Turnierveranstaltung. |
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Wanja uns Silke mit starker Vorstellung |
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Im riesigen Feld des IDSF Grand Slam Standardturnieres – es gab
immerhin 385 Paarmeldungen – bewarben sich auch unsere Saltatianer, Wanja Halmschlag/Silke Kraft, sowie Ingo Winzenick/Ev Kallmeyer,
unsere mutigen A-Kläßler, um Anerkennung und Kreuze des elfköpfigen
Wertungsgerichtes. Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde das Feld in
den ersten beiden Runden halbiert, um die Wartezeiten bis zum nächsten
Tanz nicht allzu groß zu halten. Erstere fand bereits am
Freitagnachmittag statt. Wanja und Silke präsentierten sich in
hervorragender Form und fielen trotz der großen Paarzahl pro Runde sehr
positiv auf. Ingo und Ev allerdings konnten in diesem Feld noch keine
Hürde überspringen. Der nächste Morgen – wir hatten extra früh
gefrühstückt – begann mit einer Überrraschung: Startnummer 161 (Silke
und Wanja) waren in die zweite Hälfte gerutscht. Aber das bedeutete
nichts Schlimmes, nur eine zweieinhalb Stunden längere
Konzentrationsphase, die allerdings auch das Bewusstsein für die härter
werdende Konkurrenz schärfte. Immerhin kamen jetzt die ersten
„Asterix-Paare“ hinzu. Der Beethovensaal, der nun für den Rest des
Turnieres bis zum späten Abend Austragungsstätte des Grand
Slam-Turnieres sein würde, war schon zu diesem Zeitpunkt richtig gut
gefüllt. Wanja und Silke konnten sich auch in diesem Feld sehr gut
behaupten und vor allem viele Vorgaben ihres Trainers, Asis
Khadjeh-Nouri, umsetzen.
Nur noch 132 Paare wurden nach kurzer Zeit zur dritten Runde
aufgerufen. Die TOP 24 der Welt ab jetzt dabei und mit dabei auch Wanja
und Silke. Wir freuten uns mit ihnen und vor allem auch darüber, dass
sie sich in dieser Runde überhaupt nicht einschüchtern ließen und
souveräner noch als in der Runde zuvor ihre fünf Tänze vortrugen. Sie
müssen noch recht viele Kreuze am Ende erhalten haben, denn mit ihrem
112. Platz hatten sie aus dieser starken Runde noch 20 Paare hinter
sich gelassen: allerdings auch die 96er Runde noch nicht erreicht.
In der Nachbetrachtung zu diesem Start durften Wanja und Silke für sich verbuchen, dass sie mit diesem Ergebnis bestes Hamburger Paar
geworden waren und sich zum vorderen Drittel der Weltelite zählen
dürfen. Damit hatten sie außerdem ihr Ergebnis von den „Saxonian Dance
Days“ in Leipzig, an dem sie ebenfalls mit internationaler Spitze eine
Woche zuvor in Konkurrenz getreten waren, bestätigt. Mit diesem Polster
kann man getrost weitere nationale und internationale Herausforderungen
annehmen. Viel Glück! |
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Ingo und Ev, ein mutiges A-Paar |
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Wanja und Silke, bestes Hamburger Paar |
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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 19. July 2007 )
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