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Am letzten September-Wochenende (27. / 28.09.08) blieb die
Trainingshalle der Latein-Formation leer – die Mannschaft machte sich auf ins
Hamburger Umland, nach Itzehoe.
Für die alten Hasen war es ein Wiedersehen mit der schönen
Halle, für den Teamzuwachs eine neue Erfahrung – aber auch für die routinierten
Tänzer sollte das neue Trainingskonzept der kommenden Saison eine Menge
Neuheiten bringen.
Das umstrukturierte Trainingskonzept wurde von den drei
Trainern Katja Böhnke, Marc Bongardt und David Jühlke entworfen.
Marc Bongardt ist der kreative Kopf des Dreiergespanns und
somit für die Musik und die neue Choreographie verantwortlich. An der
tänzerischen Qualität der Mannschaft arbeitet der clubeigene Techniktrainer
David Jühlke; Katja Böhnke vervollständigt das Trainertrio als exzellente
Planerin und erfahrene „Schleiferin“.
Samstag, pünktlich um 10 Uhr konnte mit dem Training
begonnen werden, reiste das Team doch mit einer Reihe von Vorhaben an. Bereits
am ersten Tag brachte David Jühlke seinen Erfahrungsschatz als erfolgreicher Einzeltänzer
ein, um die Choreographie und das Auftreten des Teams noch effektvoller und
attraktiver zu gestalten. Darüber hinaus widmete er sich der technischen
Ausführung einzelner Figuren und führte ein Konzept zur Körperausrichtung im
Raum ein.
Marc Bongardt gestaltete Teile der Choreographie neu, um so
den Vortrag noch durchgängiger zu gestalten.
Auch nach acht Stunden konzentrierter Arbeit im Trainingssaal
sollte noch nicht Feierabend sein – ein Showauftritt stand an. Nach einer
kurzen Stärkung beim Italiener, der auch schon letztes Jahr die Gangster (siehe Link)
versorgte, bezogen die Lateiner „ihre“ Jugendherberge, wo sich die Showpaare
für ihren Auftritt in Schale schmissen. Der typische Geruch von Haarspray
versetzte so manch eine Tänzerin schon Monate vor Saisonbeginn in
Turnierrausch.
Nach einer Fahrt quer durch Hamburg erreichten die Showpaare
Schwarzenbek um dort auf dem 10-jährigen Jubiläum des Tanzforums
Büchen-Schwarzenbek die Choreographie „Crime Classics“ zu präsentieren. Die
Gewissheit, erst weit nach 0 Uhr im Bett zu liegen, nahm der fröhlichen
Stimmung keinen Abbruch.
Am folgenden Sonntag stand die Mannschaft trotz kurzer Nacht
wieder pünktlich um 10 Uhr auf der Fläche um weiter an den Feinheiten der
Choreographie zu feilen.
Nach wiederum knapp acht Stunden fleißiger Arbeit brachen
Tänzer und Trainer wieder gen Heimat auf.
Weitere Trainingslager folgen im November und Dezember.
Das Lateinteam liegt damit voll im Zeitplan und freut sich
schon jetzt auf die kommende Saison – die Ligaversammlung (siehe Bericht)
hat das nächste Jahr noch ein Stück greifbarer gemacht.
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