Casting der Standardformationen

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22. Juli 2007 Geschrieben von Boris Goltzsch

Am 3. Juni, eine Woche nach dem knapp verfehlten Aufstieg des A-Teams in die zweite Bundesliga, fand das Sichtungstraining der Standardformationen für die neue Saison statt. Es ging darum, zwei Formationen für die Regionalliga Nord aufzustellen. Wie aber ist es zu schaffen, so viele Paare (plus Ersatzpaare) startklar zu kriegen?

Ganz einfach: mit einer Heerschar von Betreuern und Trainern, die sich engagiert und kompetent um die Aktiven kümmert.

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Offenbar haben sich die Teams in der vergangenen Saison im Club wohlgefühlt, und – außer wenigen berufsbedingten „Aussteigern“ – wollen alle in der nächsten Saison wieder dabei sein. Etliche neue „Gesichter“ waren zusätzlich erschienen und nahmen mutig an der Sichtung teil.

Die Bilanz: Das A-Team hat mit zehn Paaren eine gute Besetzung, und das B-Team ist ebenfalls vollzählig, würde aber gerne noch weitere Tänzerinnen und Tänzer aufnehmen, um nicht mit Minimalbesetzung in die nächste Saison zu starten. Ein Ausfall ist leicht passiert und dann werden die Ersatzleute wichtig – immerhin ist die Turniersaison zeitgleich mit der Wintersportsaison, das hat schon so manchen spontanen Ersatz gefordert.

Das Casting begann pünktlich um 16:00 Uhr mit dem Vortanzen aller Teilnehmer/innen; darunter die bisherigen Aktiven beider Formationen wie auch die potentiellen Neueinsteiger, die mit Hilfe von Flyern, Postern und “Flüsterpropaganda“ angeworben worden waren.

Mit Langsamem- und Wiener Walzer machte sich das „Trainerteam“ ein Bild von den tänzerischen Fähigkeiten der Aspiranten und verteilte sie entsprechend auf die beiden Formationen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahmen: Gitta Gundlach und Wolfgang Daniel (Trainer/in des A-Teams) und Daniela Stahmer und Lars Webersen (Trainer/in des B-Teams). Bei der Verkündung der neuen Mannschaftsaufstellungen herrschte eine fast vorweihnachtliche, gespannte Stimmung; letztlich wurde aber niemand enttäuscht. Die Tänzer/innen kannten ihr Leistungsniveau und konnten sich zuvor auch selbst einschätzen. So gab es keine wirklichen Überraschungen.

Bis in den späten Abend wurde dann die Geselligkeit gepflegt. Drei Grills waren nötig. Immerhin hatten rund sechzig Personen als Tänzer/innen oder Funktionär/innen teilgenommen. Alle hatten Hunger. Es entstand auf dem Schulhof in kürzester Zeit das deutschlandweit bekannte und berühmte Saltatio-Formationsbuffet mit den typischen mitgebrachten Spezialitäten. In Grüppchen wurden intensive Gespräche geführt, die so manchem Stück Fleisch zu einem „Brand“ verhalfen.

Unsere A-Formation hat jetzt ein klares Ziel vor Augen: Erster Platz in der Regionalliga und Aufstieg in die zweite Bundesliga. Unser B-Team wird daran arbeiten, den Anschluss zu halten – mit guter Aussicht auf Erfolg. Die Stimmung ist Spitze; es kann sofort mit dem Training der neuen Choreographie losgehen. Nach zwei Jahren „Moulin Rouge“ wird diese Mannschaft in der neuen Saison zu neuer Musik tanzen. Welche? Das ist natürlich geheim.

Geheim ist aber nicht, dass das B-Team gerne noch ein paar Tänzerinnen und Tänzer als Verstärkung haben möchte: Einfach Verbindung über diese Homepage mit uns aufnehmen. Dann hört ihr auch die neue Musik. Nur zu; wir freuen uns auf euch.

(Fotos: Willumeit/Goltzsch)

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 Vortanzen mit fremdem Partner
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 Alle Teilis des Castings 
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 Keine leichte Entscheidung für das Trainerteam
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Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung
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 Wer kennt es nicht? Saltatios Formationsbuffet
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 Geselligkeit kommt nie zu kurz

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