Ein aufregender und spannender Sonntag

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 18. Mai 2017 Geschrieben von Lisa Meins
Es macht einfach Spaß, die ersten erfolgreichen Tanzschritte bei Kinderpaaren zu beobachten; und offenbar macht es ebenso viel Spaß, diese zu zeigen. Nicht umsonst war das Volkshaus Berne für 31 Kinder- und Jugendpaare Treffpunkt und Austragungsort der Anfängerturniere um den Viola-Gummlich-Pokal in den Lateintänzen und den Erwin-Hansen-Pokal in den Standardtänzen. Ersterer wird bereits seit 1987 ausgetanzt, als die Namensgeberin kaum selbst laufen konnte. Der Erwin-Hansen-Pokal dagegen erblickte die Tanzsportszene erst, als sich der Namensgeber nach 50 Jahren Turnierteilnahme an 700 Turnieren aus dem Turniersport verabschiedete. Das war 1998. Seitdem eifern alljährlich zahlreiche Saltatio-Kids um die genannten Wander-Pokale, so dass die Jugendübungsleiterinnen Stanislava Bykova, in diesem Jahr zur Jugendwartin bestellt, Marion Hüls und Sabine Kroß mit ihren Gruppen stets ein Ziel vor Augen haben.
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 Vitaminschub für die bevorstehende Anspannung
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 Urkunden und Medaillen gabs für jeden

Natürlich ist an einem solchen Tag die Aufregung groß, insbesondere deswegen, weil Mama, Papa, Oma, Opa und weitere Freunde und Bekannte sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die ersten tanzsportlichen Auftritte im besonders ausgewählten Outfit mitzuerleben. Deshalb war es auch gut, dass die langjährige Jugendwartin und Trainerin, Marion Hüls, die die Sorgen und Probleme kennt, die Kinder durch die Turniere führte. Sie sorgte dafür, dass Carlos auf die Fläche kam, wenn seine Rückennummer aufgerufen wurde, und sie zählte auch schon mal ein paar Takte mit, wenn der „Hörsinn“ nicht so funktionierte wie er sollte.

Das Turnierprogramm wurde aufgelockert durch kleine Schaueinlagen der jüngsten Saltatio-Mitglieder, die immer noch für „Macarena“ schwärmten oder wie die „Regentropfen“ auf dem Boden hüpften oder gar als Rolli, der Seefahrer, den Tanzsaal durchquerten.

Höhepunkt waren natürlich die Endrunden mit den Siegerehrungen und der Pokalvergabe. In diesem Jahr erhielten als bestes Nachwuchspaar Jasmin Andreasson und Laurine Hötzsch den Minipokal, sie hatten in den Lateintänzen gesiegt und bei den Standardtänzen einen dritten Platz belegt.

Den Erwin-Hansen-Pokal, den der Namensgeber selbst überreichte, erhielten für ihren sehr taktsicheren Vortrag Paulina Pietsch-Nadine Sontheimer, die im vergangenen Jahr den Nachwuchspokal gewonnen hatten.

Bei den Lateinern setzte sich wie im vergangenen Jahr Olivia Szczypek an die Spitze. Sie musste allerdings auf ihren letztjährigen Partner Aaron Cediel-Magana verzichten, weil dieser sich zum Schüleraustausch in Japan befindet. Aber Janett Stier leistete hervorragende Vertretungsarbeit, so dass der Viola-Gummlich-Pokal an die beiden Mädchen ging. Auf den geteilten zweiten Platz kamen Heinrich Nugyen/Tanja Wilhelmi und Felix Töben/Lea Clara Schindowski. Zufrieden waren am Ende alle, denn es gab Urkunden und Medaillen für jeden.

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 Vitamine, die schmecken
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 Erstes Turnier - volle Konzentration
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 Übungsleiterin, Stasja, hilft beim Einzählen
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 Gewinner des Mini-Pokals: Jasmin und Laurine
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